Selbstfürsorge als Unternehmerin

Selbstfürsorge als Unternehmerin

Selbstfürsorge als Unternehmerin

So bist du nachhaltig voller Kraft in deinem Business.

Es war 5 Monate her, dass ich mein Unternehmen gegründet hatte. Ich fühlte mich energetisch gut und professionell in dem, was ich anbot. Meine Followerzahlen auf Instagram wuchsen ständig und ich bekam viel positives Feedback. 

Und dennoch fehlte es an zahlenden Kund*innen. Ich zerbrach mir den Kopf, woran es lag, fragte Freunde und andere Unternehmerinnen. Alle fachlichen Tipps halfen jedoch nicht. Schon bevor ich voll und ganz in die Selbstständigkeit einstieg, dachte ich oft darüber nach, einfach mal einen Monat nichts zu tun. Der Wunsch, das eigene Unternehmen weiter aufzubauen war jedoch immer stärker. 

Die innere Stimme meldete sich bald öfter. War es wirklich die Lösung, eine Pause einzulegen? Mitten im ersten halben Jahr? Irgendwie dachte ich, ich hätte nichts zu verlieren und so gönnte ich mir zwei Wochen Urlaub. Aus zwei Wochen Urlaub wurden am Ende vier aus vielerlei Gründen. Was aber auf einmal geschah: Ich zog neue, zahlende Kund*innen in mein Leben. Zufall? Ich denke nicht. Eher eine Kombination aus Loslassen, Selbstfürsorge und somit die eigene Frequenz heben. 

Pausen im Business

Auszeiten nehmen ist nicht nur eine nette Geste sich selbst gegenüber, es ist essenziell. Auch nicht nur zwei Wochen im Jahr, sondern regelmäßig. Sie sollten fester Bestandteil unseres Lebens sein. Und dennoch stellen sie im Vergleich bei den meisten Menschen nur einen Bruchteil dar. Unsere Gesellschaft ist darauf getrimmt, immer produktiv und leistungsfähig zu sein. Immer noch mehr zu schaffen und sowieso nur Erfolg und Anerkennung zu finden, wenn wir etwas geleistet haben. 

Aktiv nichts leisten, Ruhe suchen, verspielt sein und das Nichtstun genießen, finden nicht immer Anklang. Es setzt voraus, dass wir ok damit sind, dass andere es nicht verstehen, dass andere uns vielleicht keine Anerkennung schenken für die Momente des Nichtstuns. Und: Es setzt voraus, dass wir ok damit sind, selbst auch mal nichts zu leisten und zu funktionieren, sondern zu sein. Auch in unserem eigenen Business. 

Dass Pausen im Business oft zum nachhaltigen Erfolg dazugehören, dürften wir schon im Kleinen spüren: Zum Beispiel fühlen wir uns oft fitter nach der Mittagspause, die wir wirklich weg vom Laptop im Freien bewusst essend verbracht haben, anstatt nebenbei schnell ein Brot reinzuschieben. 

Selbstfürsorge und deine Frequenz

Wie geht es dir mit dem Nichtstun und dem Sein? Bist du eher hibbelig und fällt es dir schwer, dich in eine gewisse Ruhe und vielleicht sogar Leere zu begeben? Oder ist diese Verbindung mit dir selbst, mit deiner Seele bereits etwas Essenzielles für dich? 

Fakt ist, indem du Raum für Stille oder Spiel und eine Auszeit weg vom Business und vom Schaffen kreierst, gibst du dir die Chance, in deine ganze Kraft und Kreativität zu treten. Du kannst deine eigenen Bedürfnisse viel klarer erkennen und sie nähren. Das wiederum erhöht deine Frequenz. Und mit dieser Frequenz ziehst du weitere Fülle in dein Leben, also auch in dein Business. 

Selbstfürsorge Übungen: 5 Tipps, deine Frequenz zu erhöhen

  1. Hab Spaß, lache, singe, tanze – whatever brings you joy!

  2. Geh raus in die Natur, atme ganz bewusst und lass dich von ihr nähren.

  3. Esse Lebensmittel, die deinem Typen entsprechen und dich wirklich nähren. 

  4. Beobachte bewusst deine Gedanken. Welche kreieren positive Gefühle, welche negative? Konzentrierst du dich mehr auf die Positiven, erhöhst du deine Frequenz.

  5. Reiki, Massagen, Soundbäder… Es gibt viele Healing Modalitäten, die deine Frequenz positiv beeinflussen können. Gönne dir öfters eine Session. 

Achtsamkeit als Selbstständige

Für viele von uns ist Achtsamkeit im Alltag nichts Neues mehr. Wir sind uns bewusst, dass wir Arbeiten und Freizeit haben wollen, Zeit für unsere Familie, Freunde und natürlich auch für uns. Achtsam essen, im Anschluss noch einen Spaziergang machen und dann wieder ganz fokussiert an die Arbeit setzen, die Idealvorstellung. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mit dem Wissen um Achtsamkeit und dem Bewusstsein Selbstfürsorge betreiben zu wollen, entsteht manchmal neuer Druck. 

Feste Rituale können helfen, Achtsamkeit als Selbstständige ganz automatisch in deinen Alltag einfließen zu lassen. Natürlich dauert es seine Zeit, bis sie etabliert sind, aber hast du sie erst einmal verinnerlicht, solltest du keinen Druck mehr verspüren, sie umzusetzen. 

4 Tipps, mit denen du mehr Raum für Achtsamkeit schaffst

  1. Das Handy zu bestimmten Zeiten ausschalten, z. B. beim Essen

  2. Einmal am Tag 20 Minuten Zeit für Meditation, Spazierengehen, Yoga o. ä. fest einplanen.

  3. Wenn du dich mit anderen Menschen triffst, schaue ihnen bewusst in die Augen und lächle sie an.

  4. Mehrmals am Tag bewusst Innehalten und Atmen. Wenn du Lust hast, probiere folgende Atemübung aus, die ich von Seraina in ihrem Atemtraining gelernt habe:


Eine einfache und effektive Atemübung ist die Dreiecks-Atmung. Setz dich für diese Atemübung entspannt hin. Stell dir ein umgekehrtes Dreieck vor, atme für 4 Sekunden ein, halte den Atem für 4 Sekunden und dann für 4 Sekunden ausatmen. Wiederhole die Übung für 12 Runden. Diese Übung hilft dir, den Fokus zu finden und dich zu sammeln. 

Achte während der Atemübung auf eine tiefe Bauchatmung. Lege deine Hand auf deinen Bauch, beim Einatmen wölbt sich dein Bauch nach außen, beim Ausatmen zieht er sich wieder zurück. Und immer durch die Nase atmen.

 

Achtsamkeit ist der Beginn der Selbstfürsorge, denn du gibst dir so die Möglichkeit, im Jetzt zu sein. Du kannst achtsame Momente nutzen, um dich zu fragen, wie es dir geht und was du, dein Körper und deine Seele gerade brauchen und dann entsprechend handeln.

Selbstfürsorge kannst du lernen

Ich bin mir bewusst, dass das nicht immer einfach ist. Glaub mir, auch ich schlafe oft morgens lieber aus, als Yoga zu praktizieren oder falle abends kaputt ins Bett. Seit ich jedoch angefangen habe, die Momente des Nichtstuns trotz Business zu erlauben und zu zelebrieren, fällt es mir erheblich leichter, im Kleinen noch mehr für mich zu sorgen. 

Das bedeutet nicht, dass Auszeiten immer nur Wohlfühlmomente sind. Oft können auch Ängste hochkommen, Sorgen, unsere Schatten. Aber sie öffnen ein Portal zum Heilen und Wachsen. Zum Zulassen. Und das wiederum resultiert in mehr Kreativität und Klarheit für unser Business. 

Selbstfürsorge zu lernen bedeutet auch, manchmal nein zu Menschen zu sagen, die man liebt. Es bedeutet, auch mal einen Auftrag nicht anzunehmen. Angst vor Ablehnung oder einem “Verlust” sollte dich jedoch nicht davon abhalten, dir Zeit für dich einzuräumen, wenn du spürst, dass du sie brauchst. Möchtest du dein Business nachhaltig aufbauen, kommst du an Pausen nicht vorbei. Du wirst deine Klient*innen besser betreuen, wenn du in deiner vollen Kraft stehst und auch deine Lieben haben mehr von dir, wenn du in deiner Mitte bist. Du wirst merken, dass du auf die Dauer auch mehr Traumklient*innen anziehst. 

Wichtig ist, dass Selbstfürsorge kein To Do, sondern ein To Want wird und dass du auch kurze Momente für dich anerkennst. Sie sind der Anfang und viele kleine Momente summieren sich. 

 

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